über uns
1. Freiheit für die Füße
98 Prozent aller Kinder kommen mit gesunden Füßen zur Welt. Im Laufe unseres Lebens quetschen wir sie dann in Schuhe, die falsch konzipiert sind, oder schlicht nicht passen. Dicke Sohlen, zu schmale Zehenbereiche und hohe Absätze verformen die Zehen und engen die Füße ein. Wer sich auf Minimalschuhe einlässt, gibt den Füßen das, was sie sich wünschen: Freiheit.
Die meisten herkömmlichen Schuhe laufen vorne spitz zu. Das gilt sogar für Sportschuhe. Stellen wir uns mal folgende Frage: Welche Form müsste ein Fuß haben, um da wirklich rein zu passen? Minimalschuhe, wie zum Beispiel Wildlinge, haben eine natürliche Grundform, die auf einer anatomischen Fußform basiert. Sie sperren die Füße nicht ein. Ganz im Gegenteil: Man kann in ihnen sogar mit den Zehen wackeln!
2. Die Füße stärken
Das Laufen in Minimalschuhen stärkt nach und nach die Fußmuskulatur, die bei vielen Menschen durch das Tragen herkömmlicher Schuhe nur rudimentär ausgebildet ist. Die Zehen werden beweglicher und es fühlt sich einfach freier an. Achtung: Falls sich in den ersten Tagen ein Muskelkater meldet, ist das kein Grund zur Sorge. Er ist ein Zeichen dafür, das Muskeln aktiviert werden, die lange Zeit nicht benutzt wurden und wird bald nachlassen.
Nach einiger Zeit wird sich außerdem vielleicht das Gefühl einstellen, dass die eigenen Füße insgesamt etwas breiter, merklich kräftiger und muskulöser werden. Das hat damit zu tun, dass die Zehenstellung sich nach und nach normalisiert und das Fußgewölbe sich ausdehnt.
3. Natürlichere Bewegungen
In herkömmlichen Schuhen sind die Füße zusätzlich gepolstert und gefedert. Absätze und Sohlen dämpfen jeden Schritt und sollen die Füße und Gelenke vor Stößen schützen. Dabei ist das eigentlich gar nicht nötig. Wer längere Zeit in Minimalschuhen oder sogar ohne Schuhe durchs Leben geht, wird das sicher merken.
Die Bögen der Füße können die Stoßdämpfung prima selbst übernehmen. Eine zusätzliche Dämpfung unterdrückt diese Wirkung nur. Aus diesem Grund wird bei der Herstellung von Minimalschuhen auch komplett auf ein Fußbett verzichtet.
4. Wege bewusster gehen
In Minimalschuhen befinden wir uns in direkter Verbindung zu dem Untergrund, über den wir gehen. Im Laufe der Zeit werden unsere Bewegungen deshalb viel bewusster. Plötzlich sind wir dazu in der Lage, kleine Höhenunterschiede zu erspüren und nehmen verschiedene Böden unterschiedlich wahr. Ein Spaziergang am Strand ist eben etwas ganz anderes, als ein kurzer Spurt zur U-Bahn am Morgen - und das ist auch gut so!
Auch, wer sich zu Anfang noch über das nicht vorhandene Fußbett wundert, wird es schon nach kurzer Zeit nicht mehr vermissen. Ganz im Gegenteil: Wer bewusster geht und den Boden unter seinen Füßen spürt, hat seltener einen Grund durch den Alltag zu hetzen! Vor spitzen Gegenständen und Schmutz sind die Füße natürlich auch in Minimalschuhen sicher.
5. Verbesserte Haltung
Der Körper ist von Natur aus einfach perfekt. Man kann ihn sich am besten wie eine Sprungfeder vorstellen, die Anatomie fungiert dabei als Stoßdämpfer. Diese ganz natürliche Funktion unterdrücken wir durch das Tragen handelsüblicher Schuhe permanent. Durch den Absatz kommt es zu einer Verringerung der Spannung auf der Achillessehne und die Füße haben viel weniger Energie zum Abstoßen zur Verfügung, als die Natur das vorgesehen hat.
Wenn wir auf dicke Gummisohlen und Absätze verzichten, verbessern wir also nicht nur automatisch das eigene Gehverhalten, sondern auch die Haltung. Der Rücken nimmt eine geradere Position ein und auch das Becken kehrt nach und nach in seine natürliche Stellung zurück.
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